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News

HERZKRANK? Schütze Dich vor dem Herzstillstand!

In Deutschland sterben Jahr für Jahr schätzungsweise 65.000 Menschen am plötzlichen Herztod, bei dem es für Betroffene scheinbar aus heiterem Himmel zu einem Herzstillstand kommt. Häufig liegt einem solchen Ereignis allerdings eine langjährige koronare Herzkrankheit (KHK) zugrunde, die nicht erkannt oder ausreichend beachtet wurde. Expertenschätzungen zufolge haben immerhin rund sechs Millionen Menschen in Deutschland eine KHK, die wiederum durch Risikokrankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen (hohes Cholesterin) entsteht. Hinzu kommen noch weitere Herzleiden sowie eine genetische Veranlagung, die ebenfalls das Risiko für einen plötzlichen Herztod erhöhen. Unmittelbarer Auslöser ist fast immer eine lebensbedrohliche Herzrhythmusstörung, durch die der Kreislauf innerhalb kürzester Zeit zusammenbricht und das Herz stehen bleibt. Entsprechend groß ist die Verunsicherung bei Patienten mit Herzrhythmusstörungen und bei Menschen, die Unregelmäßigkeiten ihres Herzschlags wahrnehmen. Der plötzliche Herztod ist selten ein schicksalhaftes Ereignis, vor dem es kein Entrinnen gibt.

Deshalb informiert die Deutsche Herzstiftung in den bundesweiten Herzwochen 2023 (1.-30. November) unter dem Motto „HERZKRANK? Schütze Dich vor dem Herzstillstand!“ in zahlreichen kostenfreien Präsenz- und Online-Veranstaltungen, Herzseminaren, Gesundheitstagen, in Broschüren und Faltblättern sowie in Podcasts und Video-Clips über www.herzstiftung.de/herzwochen wie Vorbeugung, frühzeitiges Erkennen und die konsequente Behandlung von Herzerkrankungen helfen, das Risiko auf ein Minimum zu reduzieren, dass das Herz plötzlich stillsteht.

Ab Mitte Oktober sind Veranstaltungstermine unter www.herzstiftung.de abrufbar oder telefonisch zu erfragen unter 069 955128-333. Tipp: Wer nichts zu den Herzwochen verpassen will, kann unter www.herzstiftung.de/newsletter den kostenfreien Herzstiftungs-Newsletter abonnieren, der neben Tipps zur Herzgesundheit wichtige Infos zu den Herzwochen enthält.

Ein gesunder Lebensstil von klein auf verlängert das Leben

Der Zusammenhang zwischen Lebensstil und Lebenserwartung ist wissenschaftlich belegt. Einer aktuellen US-amerikanischen Studie zufolge können Männer und Frauen, die sich ausreichend bewegen, ausgewogen ernähren, Stress gut bewältigen, gut schlafen und ein erfülltes Sozialleben pflegen, ihr Leben um zusätzlich bis zu 24 Jahre verlängern. Diese Ergebnisse wurden kürzlich beim ernährungswissenschaftlichen Kongress der American Society for Nutrition in Boston vorgestellt. Positive Effekte sind demnach auch dann noch zu erwarten, wenn Menschen erst im späteren Lebensalter einen gesünderen Lebensstil entwickeln.

Doch gerade im Bereich der Prävention gilt: je früher, desto besser. Je früher Gesundheitsbildung und Gesundheitskompetenz gefördert werden, desto nachhaltiger sind die Effekte für die Gesundheit. Deshalb setzt das Präventionsprogramm Gesund macht Schule, das die Ärztekammer Nordrhein gemeinsam mit der AOK Rheinland/Hamburg vor gut 20 Jahren erfolgreich ins Leben gerufen hat, bereits im Grundschulalter an.

"Im europäischen Vergleich ist die Gesundheitskompetenz deutscher Schulkinder leider gering. Das belegt die Kinder- und Jugendgesundheitsstudie der Weltgesundheitsorganisation. Eine Ursache dafür ist der WHO zufolge, dass Gesundheitsthemen zu selten und nicht regelmäßig im Schulunterricht behandelt werden. Wir wollen mit Gesund macht Schule dazu beitragen, Wissenslücken zu schließen und den Kindern dabei helfen, gesundheitsförderliche Gewohnheiten auszubilden", sagte der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke.

"Zahlreiche Erkrankungen können durch einen gesunden Lebensstil positiv beeinflusst oder sogar vermieden werden. Eine frühzeitige Prävention sowie die Vermittlung von Gesundheitskompetenz sind wichtig, um die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit zu sichern und zu erhalten", erklärte Sabine Deutscher, Vorstandsmitglied der AOK Rheinland/Hamburg. "Bei unserem Programm Gesund macht Schule beziehen wir von Anfang an die Eltern mit ein, damit die in der Schule vermittelten Themen wie Bewegung, eine gesunde Ernährung und Stressbewältigung in den Familien gelebt werden können. So können die Kinder gemeinsam mit ihren Familien zu einem gesünderen Lebensstil motiviert werden, um möglichst gesund aufzuwachsen."

Gesund macht Schule (www.gesundmachtschule.de) läuft auch im neuen Schuljahr mit jetzt 317 Grundschulen weiter und wird erneut von fast 140 Patenärztinnen und -ärzten unterstützt, die sich ehrenamtlich bei der Vermittlung von Themen wie Ernährung, Bewegung, Hygiene, Arztbesuch oder Sexualerziehung engagieren. Seit Beginn des Programms wurden eine Million Grundschüler erreicht.

Apothekensterben beschleunigt sich

Die Schließungswelle rollt. Im ersten Halbjahr mussten zahlreiche Apotheken aufgegeben werden, wie eine Abfrage von APOTHEKE ADHOC bei den Landesapothekerkammern zeigt. Neueröffnungen sind die absolute Ausnahme, mehr als die Hälfte entfällt auf ein einziges Bundesland. In einigen Kammerbezirken wurden sogar schon die Negativzahlen des gesamten Vorjahres erreicht.

Im ersten Halbjahr sank die Zahl der Apotheken in Deutschland um 222 und damit um 1,3 Prozent. Gab es zum Jahresbeginn 18.047 Betriebsstätten, waren es am 30. Juni noch 17.825.

Auf eine Neueröffnung kommen rein rechnerisch zehn Betriebsaufgaben: 250 Schließungen standen gerade einmal 28 Neueröffnungen gegenüber. Mehr als die Hälfte davon war in Nordrhein-Westfalen zu verzeichnen, außerdem gab es vereinzelte Zugänge in Bayern und Hessen (je vier Gründungen), in Hamburg (3), Rheinland-Pfalz (2) sowie Baden-Württemberg, Berlin, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern (je 1).

Überhaupt keine Neueröffnungen in den ersten sechs Monaten gab es in Niedersachsen, Sachsen, Schleswig-Holstein, dem Saarland, in Brandenburg, Bremen und Thüringen.

Damit beschleunigt sich das Apothekensterben immer weiter: Im gesamten Vorjahr schlossen etwas mehr als 400 Apotheken, dieser bisherige Negativrekord könnte in diesem Jahr nach den bisherigen Zahlen deutlich übertroffen werden. In Baden-Württemberg, Berlin und Schleswig-Holstein schlossen in den ersten sechs Monaten schon so viele Apotheken wie im gesamten vergangenen Jahr.

Den vollständigen Beitrag finden Sie unter https://ots.de/Bq46sO

Durst auf die Zuckerbombe: Sind Diät- und Light-Getränke gesündere Option?

Wegen ihres hohen Zuckergehalts gehören vor allem Softdrinks und unverdünnte Fruchtsäfte zu den weit verbreiteten Dickmachern. Wer regelmäßig zu viel davon trinkt, riskiert krankhaftes Übergewicht (Adipositas), Diabetes und in der Folge potenziell tödliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Um die flüssigen Kalorien zu meiden, greifen viele Verbraucher zu sogenannten Diät- oder Light-Getränken mit Zuckerersatzstoffen. Doch vor dem Hintergrund aktueller Studienergebnisse zu bestimmten Süßstoffen wie Erythrit rät Professor Dr. Hans Hauner, Leiter des Instituts für Ernährungsmedizin der Technischen Universität München, Klinikum rechts der Isar, und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Herzstiftung, zu Zurückhaltung bei diesen Produkten. „Für eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung brauchen wir den Zuckergeschmack nicht. Zum Durstlöschen ist Wasser oder ungesüßter, allenfalls schwach gesüßter Tee nach wie vor am besten.“ Warum zu viel Zucker auch dem Herzen schaden kann, darüber informiert der Ernährungsmediziner auch auf der Herzstiftungs-Homepage unter https://herzstiftung.de/zucker-herz-in-gefahr

Zucker: Die Dosis macht das Gift! Eindeutig sind dagegen die Erkenntnisse über Zucker. „Menschen, die zu viel Zucker zu sich nehmen, haben ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen“, sagt Prof. Hauner, schränkt aber zugleich ein: „Zucker ist kein Gift und in moderaten Mengen nicht schädlich. Wer sich mal ein Stück Kuchen gönnt, muss sich keine Gedanken machen.“ Hier gilt eher die Weisheit: Die Dosis macht das Gift! Und davon ist in Softdrinks und Säften reichlich vorhanden. So enthält ein Liter Cola ca. 110 Gramm Zucker. Zum Vergleich: Die Fachgesellschaften für Ernährung raten dazu, dass man nur etwa zehn Prozent seiner Gesamtenergiemenge in Form von Zucker konsumieren sollte. „Das wären bei einem durchschnittlichen Erwachsenen nicht mehr als 50 Gramm am Tag“, rechnet Prof. Hauner vor. „Doch gerade bei vielen Kindern und Jugendlichen liegt der Anteil bei 15 bis 20 Prozent oder sogar noch darüber. Hier herrscht massiver Handlungsbedarf.“ Deutschland zählt zu den Ländern mit dem höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an zuckergesüßten Getränken. Zu viel Zucker schädigt nicht nur die Zähne und ist ein wesentlicher Risikofaktor für Übergewicht und Typ-2-Diabetes. Der Konsum von zuckergesüßten Getränken wie Limonaden, Fruchtgetränken, Sport- und Energy-Drinks trägt wesentlich zu einer Gewichtszunahme bei Kindern und Erwachsenen bei.

Erfrischungsgetränke: mit frischem Aroma und dazu noch gesund? Geht doch Wer partout nicht auf Fruchtsäfte verzichten will, der solle diese wenigstens verdünnen, so Prof. Hauner. Leitungswasser lasse sich beispielsweise mit frischen, kleingeschnittenen Früchten wie Zitronen oder Orangen zu abwechslungsreichen Geschmacksvarianten aufpeppen. „Man kann sie morgens mit ein paar einfachen Handgriffen zubereiten und für ein, zwei Stunden in den Kühlschrank stellen. Dadurch nimmt das Wasser die Aromastoffe der Früchte besser auf, und man hat den ganzen Tag über ein leckeres Getränk zur Verfügung. Wer es spritzig mag, der kann einen Soda-Sprudler nutzen, um Kohlensäure je nach Gusto zuzusetzen“, empfiehlt Prof. Hauner. Auch verschiedene Teesorten bieten Abwechslung: „Viele Sorten – etwa Ingwer-, Malven-, Pfefferminz- oder Hagebuttentee – schmecken auch ungesüßt oder mit ganz wenig Zucker sehr gut.“

Im Ausland erfolgreiche Zuckersteuer: Warum nicht auch in Deutschland? Wie sich der Zuckerkonsum insbesondere in der jüngeren Generation senken lässt, habe jüngst die englische Regierung bewiesen. Sie führte vor fünf Jahren eine Zuckersteuer ein – gegen heftigen Widerstand der Industrie. Seit dieser Reform sind Getränke mit besonders viel Zucker teurer geworden und Drinks mit einem reduzierten Zuckergehalt deutlich günstiger. „Wie eine neue Studie aus England zeigt, verringerte sich dort die Zuckeraufnahme bei Kindern und Jugendlichen um rund 30 Prozent. Diesen positiven Effekt sollten wir zum Anlass nehmen, auch in Deutschland endlich eine Zuckersteuer einzuführen“, fordert Ernährungsmediziner Hauner, und fügt hinzu: „Sie wird bereits in etwa 50 Ländern weltweit mit Erfolg genutzt, um die Verbraucher zu einer zuckerärmeren Ernährung zu motivieren.“

Die Deutsche Herzstiftung unterstützt auch als Mitglied der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) die Forderung nach einer Steuerreform bei zuckerhaltigen Lebensmitteln und vor allem Softdrinks. Die Allianz mahnt mehr Tempo bei der Umsetzung an und verweist dabei auf eine Studie von Wissenschaftlern der beiden Münchner Universitäten LMU und TUM. Danach ist der durchschnittliche Zuckergehalt von Softdrinks in Deutschland zwischen 2015 und 2021 lediglich um etwa zwei Prozent gesunken. Die Getränkeindustrie erfülle ihre selbstgesteckten Ziele zur Zuckereindämmung nicht. Sie hatte sich 2018 im Rahmen einer „Nationalen Reduktionsstrategie“ dazu verpflichtet, den Zuckergehalt in Softdrinks bis 2025 um 15 Prozent zu verringern. Rechnerisch hätte bereits bis 2021 eine Reduzierung um neun Prozent zu Buche schlagen müssen, um das selbst gesteckte Ziel zu erreichen. „Doch davon sind wir weit entfernt. Um ein nachhaltiges Umdenken bei den Verbrauchern zu bewirken, brauchen wir den Anreiz einer anderen, am Gesundheitswert ausgerichteten Besteuerung von Lebensmitteln und Getränken“, betont Prof. Hauner als Ernährungsexperte von der Deutschen Herzstiftung.

Zuckeralternativen: Was taugen Süß- und Zuckeraustauschstoffe? Um Figurbewusste als Kunden zu ködern, setzen die Hersteller verstärkt neue Süßstoffe und Zuckerersatzstoffe ein. „Zu den etablierten Süßstoffen wie Saccharin oder Natriumcyclamat, die bereits im ersten Weltkrieg verwendet wurden, sind einige neue wie Acesulfam, Aspartam, Sucralose oder Stevia dazugekommen. Diese Süßstoffe zeichnen sich durch eine hohe Süßkraft aus, sodass davon nur sehr kleine Mengen zum Süßen benötigt werden“, so Hauner. Daneben gebe es die sogenannten Zuckeraustauschstoffe, hauptsächlich chemisch hergestellte Zuckeralkohole, die keinen (z.B. Erythrit) oder einen geringeren Brennwert als normaler Zucker (z.B. Sorbit, Isomalt) hätten. „Diese können wegen ihrer Fülle auch als Zuckerersatz verwendet werden“, erläutert der Experte der Deutschen Herzstiftung. Erythrit ist als Lebensmittelzusatzstoff mit der Nummer E968 gekennzeichnet.

Aktuell Thromboserisiko durch Zuckerersatzstoff Erythrit in der Diskussion „Der Vorteil von Erythrit besteht darin, dass er vom Körper nicht verwertet, sondern direkt wieder ausgeschieden wird“, berichtet der Ernährungsmediziner. Ob hohe Konzentrationen von Erythrit im Blut schaden können, müsse noch wissenschaftlich untersucht werden. Allerdings gebe es bereits erste Beobachtungsstudien zu Softdrinks mit Süßstoffen, nach denen es einen Zusammenhang zwischen einem regelmäßigen Konsum und einem erhöhten Schlaganfallrisiko geben könnte. Eine neue Studie weist darauf hin, dass Erythrit ebenfalls Thrombosen fördern könnte. „Die wissenschaftliche Beweiskette insbesondere bei den Arbeiten zu Erythrit ist allerdings längst nicht geschlossen. Wir benötigen weitere Studien, um die Wirkung der Zuckerersatzstoffe seriös beurteilen zu können“, analysiert Prof. Hauner. „Nach derzeitigem Wissensstand gibt es aber auch keinen Grund, den Konsum von Light-Getränken zu dramatisieren. Es ist sicherlich nicht gefährlich, wenn man mal ein Glas davon trinkt. Light-Getränke sollten allerdings nicht literweise getrunken werden.“  

Mehr Infos zum Thema Zuckerkonsum und Auswirkung auf die Herzgesundheit sowie zur wissenschaftlichen Lage bei Zuckeralternativen finden Sie unter https://herzstiftung.de/zucker-herz-in-gefahr



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Airflow-Geräte

Pulver-Strahl-Geräte, mittels derer Verfärbungen an den sichtbaren Zahnflächen entfernt werden können, ohne dass der Zahnschmelz angegriffen wird.